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Die sorptiven Eigenschaften des
Feststoffes (z.B. seine Hygroskopizität) werden durch die
Messung einer Sorptionsisotherme ermittelt. Dabei wird der
Feststoff unterschiedlichen Umgebungsfeuchten ausgesetzt (z.B. im
Exikkator über gesättigten Salzlösungen). Die
Sorptionsisotherme stellt bei einer bestimmten Temperatur die
Gleichgewichtsfeuchte über der relativen Umgebungsfeuchte dar.
Für viele Feststoffe ist die Ermittlung der Sorptionsisotherme
zur Auslegung des Trocknungsprozesses nicht erforderlich, weil
diese nur sehr schwach hygroskopisch sind oder die Restfeuchte
nicht unmittelbar die anwendungstechnischen Eigenschaften des
Trockenprodukts (z.B. dessen Lagerstabilität, Rieselfähigkeit)
bestimmt.
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